Blattfedern / Stanzbiegeteile
Stanzteile, Federklammern und Blattfedern für definierte Funktionen und industrielle Serien.

Technologie
Auf unsere Präzision und Qualität können Sie setzen. Wir bieten ein breites Portfolio rund um technische Federn aus Edelstahl, Federklammern, Blattfedern, Stanzbiegeteile und CNC-Drahtbiegeteile. Dabei fertigen wir ausschließlich kundenspezifisch Lösungen und führen keinen Katalog -oder Lagerartikel.
Produktprogramm
Machen Sie sich unsere langjährige Erfahrung zu Ihrem direkten Nutzen. Mit eigenem Werkzeugbau und materialgerechter Fertigung entstehen Lösungen aus Federbandstahl, Federdraht, Edelstahl sowie weiteren Metallen wie Kupfer, Messing, Bronze oder Aluminium.
Als Hersteller und Lieferant verfügen wir über umfassendes Know-How und haben bereits deutlich mehr als 1.000 Lösungen im Bereich der Stanz- und Biegetechnik mit Schwerpunkt Edelstahl rostfrei realisiert.
Stanzteile, Federklammern und Blattfedern für definierte Funktionen und industrielle Serien.

Formfedern und Haltefedern aus Draht für präzise und wirtschaftliche Serienfertigung.

Kontaktstecker, EMV-Kontakte und Präzisionsteile für sensible elektrische Anwendungen.

Montage, Verpackung und weitere Verarbeitungsschritte für einbaufertige Lösungen.

Leistungsspektrum
Mit eigenem Werkzeugbau verfügen wir über langjähriges Know-how in der Produktion von Metallteilen wie Blattfedern und technischen Federn aus Edelstahl rostfrei. Stanztechnik, Federtechnik und Umformtechnik sind unser Metier. So können wir Einzelanfertigungen, Kleinserien, Mittel- und Großserien sowie Musterteile und Prototypen wirtschaftlich umsetzen.
Nach dem Stanzen und Biegen können wir für Blattfedern, Stanzbiegeteile und Drahtbiegeteile auch Wärmebehandlung, Entgraten und Gleitschleifen im Haus durchführen.
In der Produktion setzen wird auf einen vielseitigen Maschinenpark: Schnellläufer-Stanzautomaten, CNC-gesteuerte Stanzbiegeautomaten, kurvengesteuerte Automaten, CNC-gesteuerte Drahtbiegemaschinen, Servo- und Hydraulikpressen sowie weitere zahlreiche automatische und manuelle Stanz- und Biegeautomaten.
Wir haben Richtwerte zusammengestellt, die in vielen Fällen als erste Orientierung dienen. Je nach Anforderung finden wir oft weitere Möglichkeiten, um wirtschaftliche und technisch belastbare Lösungen anbieten zu können.
Auswahl geeigneter Werkstoffe hinsichtlich Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Leitfähigkeit.
Mindestbiegeradien, Mindestschlitzbreiten und Herstellbarkeit in Abhängigkeit von Material und Dicke.
Beschichtungen, Kantenverrundung, Entgraten und Vermeidung von Wasserstoffversprödung.
Von Prototyp und Musterteil bis zur sauberen Übergabe in den Serienprozess.
Mindestbiegeradien
Die Mindestbiegeradien hängen von Werkstoff, Analyse, Zugfestigkeit, Art der Umformung, Biegewinkel, Materialdicke und der Orientierung zur Walzrichtung ab. Bei weichen Federstählen kann als Richtwert häufig Materialdicke x 0,5 angesetzt werden. Bei gehärteten Federstählen steigen die Werte deutlich, rostfreie Federstähle wie 1.4310 verhalten sich oft günstiger.
Bei Biegungen längs zur Walzrichtung verschlechtern sich die Faktoren spürbar, bei kleineren Biegewinkeln können sie sich verbessern. Für Federdraht sind ebenfalls werkstoffspezifische Richtwerte sinnvoll, etwa für 1.4310, 1.4301, SH- oder DH-Drähte.
Entgraten

Für die Funktion von Blattfedern, technischen Federn und Stanzbiegeteilen sind einwandfreie Haptik und gute Verarbeitbarkeit im Endprodukt häufig entscheidend. Deshalb werden die Teile in zusätzlichen Arbeitsgängen entgratet und je nach Geometrie im Rundtrog oder in Trowalisierungsanlagen bearbeitet.
Standardmäßig wird eine Kantenverrundung von etwa -0,03/-0,10 realisiert. Höhere Kantenverrundungen sind möglich, erfordern jedoch mehr Aufwand und müssen wirtschaftlich sinnvoll bewertet werden.
Stanzen
Für die wirtschaftliche Herstellung von Stanzteilen und Stanzbiegeteilen empfehlen wir Mindestschnittradien in Abhängigkeit von Werkstoff, Festigkeit, Materialdicke und Geometrie. Auch Mindestschlitzbreiten sollten material- und festigkeitsgerecht ausgelegt werden, um Werkzeugverschleiß zu begrenzen und eine sichere Serienfertigung zu gewährleisten.
Wärmebehandlung
Durch Wärmebehandlung lassen sich Federkraft, Relaxationsbeständigkeit und Dauerfestigkeit positiv beeinflussen. Gleichzeitig können beim Kaltumformen eingebrachte Eigenspannungen reduziert werden. Je nach Werkstoff sind dabei Temperaturfenster, Oxidationsverhalten und spätere Anforderungen an Korrosionsbeständigkeit oder Kontaktierbarkeit zu berücksichtigen.
Auch Themen wie Herstellbarkeit, Wasserstoffversprödung, Sauberkeit, Oberflächenbeschichtung und Anbindung am Stanzstreifen fließen in die technische Auslegung ein. Genau hier unterstützen wir mit anwendungsbezogenem Erfahrungswissen.